Benedicta Ebner,

 

geborene Kißlinger, kommt aus Tittling bei Passau. Die Musik – besonders die Kirchenmusik – wurde ihr in die Wiege gelegt. Ihr Vater war Diplomkirchenmusiker und 30 Jahre als Regionalkantor in der Diözese Passau eingesetzt, ihre Mutter hat am Konservatorium in Linz das Konzertfach Violine studiert. Bereits mit 4 Jahren erhielt Benedicta Ebner von der Mutter Violinunterricht, mit 5 Jahren Klavier und ab dem 12. Lebensjahr Orgel bei ihrem Vater. Zu ihren weiteren Orgeldozenten gehörte u.a. der Münchner Domorganist Leitner. Ab 1996 war sie nebenamtlich als Organistin an der Kirche St. Vitus in Tittling tätig und wirkte bereits seit ihrem 10. Lebensjahr im Streicherensemble Concertino Sta. Cecilia unter der Leitung von Sigrid Kißlinger mit. Nach dem Abitur entschied sich Ebner für das Kirchenmusikstudium an der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg, das sie im März 2007 erfolgreich als Diplomkirchenmusikerin abgelegt hat. Sie studierte die Hauptfächer Orgelliteratur bei Prof. Stefan Baier, Orgelimprovisation bei Rudolf Fischer und Chorleitung bei Prof. Kunibert Schäfer. Konzerte und Kurse bei Hans Ola Ericcson (Orgel), Wolfgang Zerer (Orgel), Prof. Godehardt Joppich (Choral), Pater Theo Flury (Orgel) und Stefan Kalmer (Jazz) weisen auf eine rege musikalische Tätigkeit hin. Während ihrer Studienzeit war sie als Kirchenmusikerin in Dietfurt und Beilngries angestellt und als Organistin im Raum Regensburg und Passau engagiert. Seit 2007 leitet sie auch den Kammerchor Sta. Cecilia in Tittling. Neben ihrer kirchenmusikalischen Tätigkeit gibt sie Unterricht in den Fächern Klavier, Violine, Orgel und widmet sich auch dem Komponieren.

Ebner hat es sich zum Ziel gesetzt, die Kirchenmusik nicht als verstaubtes Etwas in den Köpfen der Menschen sitzen zu lassen. Sie will Altes mit Neuem vereinen und Literatur einstudieren, die sich über alle Stilepochen der Musik erstreckt. So kann man auch junge Menschen dazu bewegen, Musik zu praktizieren.